-
19.06.2013
- → Inland
BDA-Präsident geht nach 17 Jahren
Berlin. Dieter Hundt, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), gibt das Amt nach 17 Jahren ab. Nachfolger soll der Bremerhavener Unternehmer und derzeitige BDA-Vizepräsident Ingo Kramer werden. Dies bestätigte ein BDA-Sprecher am Dienstag in Berlin. Hundt, der am 30. September 75 wird, wolle Kramer am kommenden Montag – im Einvernehmen mit den acht Vizepräsidenten – dem Vorstand als Nachfolger vorschlagen.
Hundt hatte nach anhaltender Kritik fast zeitgleich auch das Amt des Aufsichtsratschefs des Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Am Montag hatte er dann auch dem BDA-Präsidium angekündigt, bei der Wahl am 18. November nicht mehr kandidieren zu wollen, und bereits den Nachfolger präsentiert. Der 60jährige Kramer ist Präsident des Unternehmerverbandes Nordmetall. Er leitet eine Firmengruppe, die Anlagen für Industrie und Schiffbau fertigt. (dpa/jW)
Hundt hatte nach anhaltender Kritik fast zeitgleich auch das Amt des Aufsichtsratschefs des Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Am Montag hatte er dann auch dem BDA-Präsidium angekündigt, bei der Wahl am 18. November nicht mehr kandidieren zu wollen, und bereits den Nachfolger präsentiert. Der 60jährige Kramer ist Präsident des Unternehmerverbandes Nordmetall. Er leitet eine Firmengruppe, die Anlagen für Industrie und Schiffbau fertigt. (dpa/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland
