-
14.06.2013
- → Feminismus
Künstlerin Helen Ernst im Porträt
Berlin. Am Dienstag findet in der Berliner Inselgalerie (19 Uhr, Torstraße 207) die dritte Veranstaltung der Reihe »sichtbar unsichtbar« über verfolgte oder vergessene Künstlerinnen statt. Vorgestellt wird dieses Mal die Zeichnerin Helen Ernst (1904–1948), die als Kommunistin aktiv gegen die Nazis kämpfte, das Konzentrationslager Ravensbrück überlebte und wenige Jahre nach Kriegsende im Alter von nur 44 Jahren verstarb. Nach dem Krieg wurde sie verdächtigt, im KZ für die SS gespitzelt zu haben. Die Vorwürfe konnten später entkräftet werden, so daß sie ihren Status als »Opfer des Faschismus« zurückerhielt und rehabilitiert wurde. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feminismus