-
08.06.2013
- → Ausland
Golan: Putin bietet Blauhelme an
Moskau. Rußland hat ein eigenes Soldatenkontingent als Ersatz für die von den Golanhöhen abziehenden österreichischen UN-Blauhelme angeboten. »Wir könnten das abziehende österreichische Kontingent in dieser Grenzregion zwischen Israel und Syrien ersetzen«, sagte Präsident Wladimir Putin am Freitag der Nachrichtenagentur Ria Nowosti. Nach Kämpfen am Grenzposten Kuneitra hatte Österreich am Vortag angekündigt, es könne »aus militärischen Gründen« nicht mehr an dem UN-Einsatz zur Sicherung der Pufferzone zwischen Syrien und Israel teilnehmen. Die Gefährdung der Soldaten sei auf ein inakzeptables Maß angestiegen. Der UN-Sicherheitsrat wollte am Freitag in New York über die neue Entwicklung beraten. Trotz internationaler Appelle zur Einstellung der Kämpfe dauerten die Gefechte zwischen syrischen Rebellen und Regierungstruppen auf dem Golan auch am Freitag an. (Reuters/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
