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E.on will Gasprom kündigen

Düsseldorf. Der Energieriese E.on will nach einem Bericht der WirtschaftsWoche einen weiteren Teil seines Geschäfts auf den Prüfstand stellen. Der Düsseldorfer Energieversorger erwäge, die teilweise über zehn und 20 Jahre laufenden Gaslieferverträge mit dem russischen Energieriesen Gasprom vollständig zu kündigen, berichtete das Magazin unter Berufung auf Konzernkreise. E.on werde Erdgas statt dessen möglicherweise nur noch über die westeuropäischen Spotmärkte beziehen. Das russische Gas sei zu teuer, und Gasprom habe sich als schwieriger Handelspartner erwiesen, hieß es in dem Bericht weiter. Ein Sprecher sagte dazu am Samstag auf dpa-Anfrage lediglich, E.on werde zu »Gerüchten« keine Stellung nehmen. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.06.2013, Seite 9, Kapital & Arbeit

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