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Schwaben-Ulk wird grenzwertig

Berlin. Wandschmierereien gegen schwäbische Zuwanderer haben bei Berliner Politikern Empörungsreflexe ausgelöst. Unbekannte hatten in der Nacht zum Samstag auf eine Hauswand im Prenzlauer Berg geschrieben: »Kauft nicht bei Schwab’n« – ein Boykottaufruf, der an den Anfang der Judenpogrome der Faschisten erinnert. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) sprach von einer »unsäglichen Aktion«, Innensenator Frank Henkel (CDU) versprach eine schnelle Aufklärung durch die Polizei.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.05.2013, Seite 5, Inland

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