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Solarbranche: Zölle auf China-Importe

Brüssel/Düsseldorf. Der krisengeschüttelten Solarindustrie in Europa winkt im Kampf gegen vermeintliche Billigimporte aus China Schützenhilfe aus Brüssel. Insiderinformationen zufolge sollen ab Anfang Juni Strafzölle auf Solarmodule aus dem Reich der Mitte erhoben werden. EU-Handelskommissar Karel de Gucht werde dies kommenden Mittwoch in der Kommission vorschlagen, erfuhr Reuters von mit dem Vorgang vertrauten Personen.

Im erbitterten Preiskampf mit der Konkurrenz aus China hatten europäische Solarfirmen um die angeschlagene Bonner Solarworld Beschwerde bei der EU-Kommission eingereicht. Der Protest der Initiative EU ProSun richtet sich gegen staatliche Beihilfen für Solarfirmen in China. Das Land ist der weltweit größte Hersteller von Solarmodulen.

(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.05.2013, Seite 9, Kapital & Arbeit

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