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Krise in Spanien verschärft sich

Madrid. Spaniens Regierung hat am Freitag neue Daten zur wirtschaftlichen Lage des Landes vorgelegt. Demnach werde die Wirtschaft voraussichtlich um 1,3 Prozent schrumpfen – bisher war nur ein Rückgang um 0,5 Prozent erwartet worden. Auch die Prognosen zur Arbeitslosigkeit wurden revidiert. Diese werde 2013 statt bei 24,3 bei 27,1 Prozent liegen und auch in den folgenden zwei Jahren über 25 Prozent bleiben. Die Regierung erklärte, daß die Sanierung des Haushalts um zwei Jahre verschoben wird. In diesem Jahr erwarte man ein Minus im Etat von 6,3 statt bislang 4,5 Prozent. 2014 soll es auf 5,5 Prozent fallen und im Jahr danach bei 4,1 Prozent liegen. Erst 2016 werde das Staatsdefizit unter die in der EU geltende Obergrenze von drei Prozent des BIP fallen. EU-Diplomaten erklärten Reuters gegenüber, die Frage, ob dem Land mehr Zeit zum Schuldenabbau gegeben werde, werde noch heftig diskutiert. (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.04.2013, Seite 1, Ausland

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