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Kämpfe im Irak

Istanbul/Bagdad. Aufständische haben sich im Nordirak heftige Gefechte mit dem Militär geliefert. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen vom Mittwoch griffen Bewaffnete Regierungsgebäude in der Stadt Suleiman Bek in der Provinz Salah al-Din an. Wie der irakische Fernsehsender Sumeria TV am Mittwoch berichtete, wurden bei den anschließenden Kämpfen mindestens fünf Soldaten sowie zahlreiche Angreifer getötet. Erst am Dienstag waren bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen Soldaten und Regierungsgegnern 22 Menschen getötet worden.

Regierungstruppen hatten ein Lager von Demonstranten in der sunnitischen Enklave Al-Howaidscha bei Kirkuk gestürmt. Im Irak demonstrieren seit Monaten Sunniten gegen die Regierung des schiitischen Ministerpräsidenten Nuri Al-Maliki, von der sie sich diskriminiert fühlen. Dabei kommt es fast täglich zu Anschlägen oder bewaffneten Auseinandersetzungen.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.04.2013, Seite 7, Ausland

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