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NSU: Berlins Fahnder in der Kritik

Berlin. Die Obfrau der Linken im Untersuchungsausschuß des Bundestags zum Neonaziterror, Petra Pau, hat Fahnder des Berliner Landeskriminalamts wegen eines V-Mann-Vorfalls im Jahr 2002 kritisiert. »Ich hoffe nicht, daß wir noch irgendwo darauf stoßen, daß man versucht hat, Dinge zu verschleiern«, sagte Pau am Montag am Rande einer Sitzung in Berlin. Der V-Mann Thomas Starke hatte zehn Jahre im Sold desLKA gestanden. 2002 soll er einen Hinweis auf den möglichen Aufenthaltsort des mutmaßlichen Kerntrios der Terrorgruppe NSU gegeben haben. Der Bundestagsausschuß will klären, ob dieser Tipp die Zelle hätte auffliegen lassen können. Den Berliner Fahndern wird vorgeworfen, wichtige Informationen nicht weitergeleitet zu haben.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.04.2013, Seite 2, Inland

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