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Zschäpe hatte ­Fluchthelferin

München/Karlsruhe. Bei ihrer Flucht aus Zwickau am 4. November 2011 hatte die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe nach einem Focus-Bericht eine Helferin. Der Verdacht gegen die frühere Zschäpe-Vertraute Susann Eminger habe sich erhärtet, schreibt das Magazin unter Berufung auf die Bundesanwaltschaft. Die 31jährige soll Zschäpe kurz nach der Brandstiftung am Versteck des »Nationalsozialistischen Untergrundes« Kleider übergeben haben. Die Bundesanwaltschaft ermittelt gegen die mutmaßliche Fluchthelferin nun auch wegen des Verdachts der Strafvereitelung. Bisher hatte man ihr bereits Unterstützung einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen. Eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft wollte sich am Sonntag nicht zu Einzelheiten äußern. Sie bestätigte aber, daß bei einer beschuldigten Person Ermittlungen auf den Verdacht der Strafvereitelung ausgeweitet wurden.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.04.2013, Seite 1, Inland

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