-
20.04.2013
- → Ausland
Irak: Anschläge vor Regionalwahlen
Bagdad. Im Irak ist es während des Freitagsgebetes zu Anschlägen auf Moscheen gekommen. Insgesamt wurden acht Menschen getötet und 32 verletzt. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen starben fünf Menschen, als eine Granate eine sunnitische Moschee in der nördlich von Bagdad gelegenen Stadt Bakuba traf. Andernorts in Bakuba wurden zwei Sunniten erschossen, als sie nach dem Gebet die Moschee verließen. In der nördlichen Stadt Kirkuk starb laut Polizei ein Anhänger des Predigers Muktada Al-Sadr, als ein Sprengsatz in einer schiitischen Moschee detonierte. Im Irak finden an diesem Samstag Regionalwahlen statt. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland