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Studenten kritisieren »Erasmus«-Kürzung

Berlin. Der Freie Zusammenschluß von StudentInnenschaften (fzs) hat den Vorschlag der Europäischen Kommission kritisiert, das Budget für das Erasmus-Programm um 15 Prozent zu kürzen. Auf Kritik stieß außerdem, daß die Kommission die Einführung eines Systems von Darlehen befürworte. »Wenn Studierende ein Darlehen aufnehmen müssen, um Auslandserfahrung zu sammeln, werden viele nicht mehr ins Ausland gehen«, erklärte Katharina Mahrt, Vorstandsmitglied im fzs am Freitag. Damit werde das Erasmus-Programm in hohem Maße »sozial selektiv«. Das Austauschprogramm hat bisher Studierende bei deren Auslandsaufenthalten unterstützt. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.04.2013, Seite 5, Inland

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