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18.04.2013
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IG Metall fordert Alterszeit
Berlin. Unternehmen und Politik sollen aus Sicht der IG Metall mehr tun, damit ältere Beschäftigte bis zur Rente gesund bleiben. Die Gewerkschaft forderte am Mittwoch eine neue öffentlich geförderte Alterszeit und weniger Einbußen beim vorzeitigen Ruhestand. »Die schöne neue Arbeitswelt für die Alten ist und bleibt ein Mythos«, sagte Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Urban. Je näher das Rentenalter rücke, desto geringer sei die Quote derer, die noch arbeiten. Notwendig seien mehr altersgerechte Arbeitsplätze, damit Beschäftigte länger durchhalten. Die Gewerkschaft will die Rente zum Thema des Bundestagswahlkampfs machen. Die Altersversorgung ist für 79 Prozent der Deutschen bei der Wahlentscheidung wichtig oder sehr wichtig, wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag der IG Metall ergab. Nur 17 Prozent glauben demnach, daß ihre Rente sicher ist und daß die Bundesregierung den richtigen Kurs fährt. TNS Infratest hatte Anfang April 1031 Bundesbürger telefonisch befragt.
(dpa/jW)
(dpa/jW)
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