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Irak: Anschlagsserie vor Kommunalwahlen

Bagdad. Wenige Tage vor den Kommunalwahlen im Irak sind bei einer Serie von Anschlägen mindestens 28 Menschen getötet und 200 verletzt worden. Vor dem internationalen Flughafen von Bagdad explodierte am Montag eine Autobombe. Kurz darauf schlug am gleichen Ort eine Mörsergranate ein. Bei dem Anschlag, der sich an einer Straßensperre ereignete, wurden laut einem Bericht von Sumeria News drei Menschen getötet. Zehn weitere erlitten Verletzungen. In der nördlichen Provinz Salaheddin sprengte sich ein Selbstmordattentäter in die Luft. In der Stadt Kirkuk explodierten mehrere Autobomben. Weitere Anschläge ereigneten sich in Al-Hilla, Al-Musajib, Bakuba, Tikrit und Mossul. Am Samstag werden im Irak Provinzräte gewählt. Die Abstimmung gilt als Test für die im kommenden Jahr stattfindende Parlamentwahl. Zu den Attentaten bekannte sich zunächst niemand.

(Reuters/dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.04.2013, Seite 1, Ausland

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