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Landser-Souvenirs in Bundeswehrklinik

Berlin. Das Verteidigungsministerium will nichts vom Verkauf der »Landser-Souvenirs« am Kiosk des Berliner Bundeswehrkrankenhauses gewußt haben, die sich dort nach einem Bericht der BZ (Donnerstagsausgabe) einer großen Nachfrage erfreuen. »Wir kommen mit den Bestellungen kaum nach«, zitierte das Blatt die Kioskverkäuferin, in deren Vitrine Feuerzeuge mit dem Schriftzug »Landser« und Schlüsselanhänger mit Sprüchen wie »hart und zäh« oder »Klagt nicht, kämpft« in Frakturschrift liegen. Der Sprecher der Bundeswehr für Angelegenheiten des Sanitätsdienstes, Matthias Frank, sagte am Donnerstag gegenüber jW, das Bundeswehrkrankenhaus sei »nicht glücklich« über das Warenangebot. Es habe bereits eine rechtliche Prüfung und ein informelles Gespräch mit dem Pächter des Kiosks gegeben. Die besagten Sprüche seien aber nicht indiziert. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.04.2013, Seite 5, Inland

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