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Fußball-Randspalte

Fascho-Trainer

Sunderland. Der abstiegsbedrohteb Premier-League-Klub AFC Sunderland hat seit Sonntag einen neuen Trainer: Paolo di Canio. Daraufhin twitterte Piara Powar, Vorsitzender des Netzwerks »Fußball gegen Rassismus in Europa«, di Canio sei der »erste faschistische Trainer« der Premier League. Aus Protest trat der frühere Labour-Außenminister David Milibrand als Vorstandsmitglied von Sunderland zurück. Di Canio äußerte mehrfach seine Sympathie für die italienischen Neofaschisten und zeigte als Spieler von Lazio Rom mehrfach den »Mussolini-Gruß«, wofür er vom italienischen Verband zu Geldstrafen verurteilt wurde. Im Februar hatte er den englischen Drittligisten Swindon Town trotz sportlicher Erfolge verlassen. (jW)

Wiese wieder da

Gelsenkirchen/Zuzenhausen. Nach drei Wochen Verbannung ist Tim Wiese am Ostermontag ins Training des TSG 1899 Hoffenheim zurückkehrt. Manager Andreas Müller: »Er hat uns versichert, daß er sich professionell eingliedern wird.« Bereits vor einer Woche sei Wiese die Rückkehr ins Teamtraining angeboten worden, er habe jedoch die individuellen Einheiten, »die mir sehr gut getan haben«, bis zum Ende durchziehen wollen. (sid/jW)
junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.04.2013, Seite 16, Sport

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