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Hundt kritisiert ­Merkel-Regierung

Berlin. Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hat sich enttäuscht über die Politik der Bundesregierung gezeigt. Diese sei mit dem Versprechen angetreten, die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft zu verbessern, sagte Hundt der Zeitung Welt (Samstagausgabe) einem Vorabbericht zufolge. Nun gehe es jedoch um Themen wie Mindestlohn und neue Sozialleistungen. »Das mag dem derzeitigen ›Mainstream‹ der Bevölkerung entsprechen«, sagte Hundt. »Aus Sicht der Wirtschaft ist es falsch.« Von Union und FDP forderte er nachhaltiges Kostenbewußtsein. Zudem müsse die Stromsteuer sofort gesenkt und das Erneuerbare-Energien-Gesetz angepaßt werden.

(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.03.2013, Seite 9, Kapital & Arbeit

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