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Vivantes droht ­Schadenersatzklage

Berlin. Der landeseigene Berliner Klinikkonzern Vivantes muß sich auf Schadenersatz in Millionenhöhe einstellen. Grund ist die auf Druck des Senats abgebrochene Produktion der RTL-Dokusoap »Babyboom« im Klinikum Friedrichshain. »Derzeit stellen wir die angefallenen Kosten zusammen. Bis zum Stopp der Dreharbeiten waren allein schon Kosten von über einer Million Euro angefallen«, erklärte der Geschäftsführer der Produk­tionsfirma Shine Germany, Axel Kühn, am Dienstag.

Der Senat hatte die Dreharbeiten am 26. Februar vorläufig gestoppt, weil er die Persönlichkeitsrechte der Kinder und der Mitarbeiter gefährdet sah. In der vergangenen Woche hatte sich auch die Klinikleitung für das Ende der Dreharbeiten ausgesprochen. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.03.2013, Seite 15, Medien

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