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12.03.2013
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Fußballspalte
Ein Linksfuß für den Comandante
Caracas. Keiner in der Bundesliga hat mehr Ballgefühl im linken Fuß als Juan Arango und dem entspricht wohl auch sein politisches Bewußtsein. Das Kommunikationsministerium Venezuelas veröffentlichte ein Kondolenzschreiben des Gladbachers zum Tod von Hugo Chávez, in dem es heißt: »Er hat zweifellos Geschichte in Venezuela geschrieben und eine unauslöschbare Spur hinterlassen.« Arango ist als Kapitän der venezolanischen Nationalmannschaft einer der populärsten Sportler in einem Heimatland. (sid/jW)Piräus zum 40.
Athen. Olympiakos Piräus ist am Sonntag abend vorzeitig zum 40. Mal griechischer Meister geworden. Der Titelverteidiger gewann am 25. Spieltag 3:0 gegen AEK Athen und liegt fünf Runden vor Saisonschluß uneinholbare 16 Punkte Asteras Tripolis. (sid/jW)Hoffnung aus Hoffenheim
Fürth. Erstligaschlußlicht SpVgg Greuther Fürth hat den bisherigen U23-Coach von 1899 Hoffenheim, Frank Kramer, als neuen Cheftrainer verpflichtet. Kramer unterzeichnete einen Vertrag bis zum 30. Juni 2015, wie die Franken am Montag bekanntgaben. Nach der 0:3-Niederlage vom Samstag gegen Hoffenheim steht die SpVgg weit abgeschlagen am Tabellenende und wartet nachwievor auf den ersten Heimsieg. Präsident Helmut Hack ist von der Neuverpflichtung »restlos überzeugt«. (sid/jW)Wie viele ist Maradona?
Paris. Diego Maradona bekommt keinen Trainervertrag beim französischen Meister HSC Montpellier, obwohl beide Seiten ihr Interesse bekundet hatten. »Bei diesem Überangebot von Agenten wird man ganz krank im Kopf«, erklärte HSC-Präsident Louis Nicollin in der Sportzeitung L’Equipe. »Ich habe es satt. Es ist unmöglich, mit einem seiner Manager zu sprechen. Es gibt sieben Stück davon, jetzt sogar einen achten. Es ist unerträglich und ein unbeschreiblicher Sauhaufen.« Montpelliers derzeitiger Coach Rene Girard, der HSC in der vergangenen Saison sensationell zur Meisterschaft in der Ligue 1 geführt hatte, geht am Saisonende. (sid/jW)Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
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