Zum Inhalt der Seite

Anlagebetrüger zu Haft verurteilt

Mannheim. Das Landgericht Mannheim hat den geständigen Anlagebetrüger Ulrich Engler zu acht Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Die Kammer sah es am Montag als erwiesen an, daß Engler Anleger um einen zweistelligen Millionenbetrag geprellt hatte. Der 51jährige hatte zwischen 2004 und 2007 von den USA aus laut Insolvenz­verwaltung 171 Millionen Dollar (aktuell etwa 131 Millionen Euro) eingesammelt und damit ein gewaltiges Schneeballsystem betrieben; nur ein Teil des Geldes floß an die Anleger zurück. Diesen hatte Engler Renditen von bis zu 72 Prozent im Jahr versprochen. Er hatte die Vorwürfe in dem Prozeß voll eingeräumt. (dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 05.03.2013, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!