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Schreiber bestreitet Bestechung

Augsburg. Der frühere Waffenlobbyist Karlheinz Schreiber hat erneut bestritten, den ehemaligen Verteidigungsstaatssekretär Ludwig-Holger Pfahls bestochen zu haben. In einer Erklärung Schreibers, die sein Verteidiger am Dienstag vor dem Landgericht Augsburg verlas, heißt es über Pfahls: »Er ist nicht bestochen worden, und es hätte auch nichts zu bestechen gegeben.« Laut Schreiber war das Panzergeschäft mit Saudi-Arabien, für das einst Schmiergeld geflossen sein soll, auf höchster Regierungsebene ausgehandelt worden. Pfahls habe dabei keine Rolle gespielt.

Pfahls ist wegen Bestechung bereits verurteilt worden. Wesentlicher Grund für den Schuldspruch war das Geständnis Pfahl`s, der angegeben hatte, von Schreiber Schmiergeld kassiert zu haben. Schreiber (78) steht nun erneut wegen Bestechung und Steuerhinterziehung vor Gericht.

(dpa/AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.02.2013, Seite 5, Inland

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