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GEW: Über 20000 Menschen streikten

Frankfurt/Main. Nach Angaben der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) haben sich an den Warnstreiks in dieser Woche über 20000 Angestellte im öffentlichen Dienst der Länder beteiligt. Sie fordern in den Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) 6,5 Prozent mehr Lohn und einen Eingruppierungstarifvertrag für 200000 angestellte Lehrer. »Wir werden die Warnstreiks in den nächsten beiden Wochen noch ausweiten«, kündigte GEW-Verhandlungsführerin Ilse Schaad am Freitag in Frankfurt am Main an. Zu den Ausständen hatten auch die Gewerkschaft der Polizei und die Gewerkschaft ver.di aufgerufen, nachdem die TdL auch in der zweiten Verhandlungsrunde, die am Donnerstag vergangener Woche in Potsdam ergebnislos zu Ende gegangen war, kein Angebot vorgelegt hatte. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.02.2013, Seite 5, Inland

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