Berlin. Ohne Rabatte für energieintensive Industriebetriebe wäre der Strompreis um 1,5 Cent pro Kilowattstunde niedriger. Das ist das Ergebnis einer von der Bundestagsfraktion Die Linke in Auftrag gegebenen Studie, die am Montag veröffentlicht wurde. 16,2 Milliarden Euro haben Industrieunternehmen demnach 2013 durch Befreiungen oder Ermäßigungen bei der Ökosteuer, den Netzentgelten oder der Erneuerbare-Energien-Umlage eingespart. Diese würden nun vom Verbraucher bezahlt, sagte die umweltpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, Eva Bulling- Schröter. Der Bundesregierung warf sie vor, durch die im Zuge der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) vorgesehenen Vergütungskürzungen für Betreiber von Ökostromanlagen die Grundlagen des EEG zu untergraben. (jW)
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