-
18.02.2013
- → Inland
NSU: Falsche Spur auf Wattestäbchen?
Hamburg. Bei der Aufklärung der Taten des faschistischen NSU gab es nach einem Bericht des Spiegel womöglich erneut eine »Wattestäbchen-Panne«. Ein DNA-Spurenprofil aus dem ausgebrannten Wohnmobil, in dem Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos am 4. November 2011 starben, stamme von »mindestens zwei Personen«, berichtete das Magazin mit Verweis auf ein Gutachten des Bundeskriminalamts. Die Spuren gehen demnach auf Beate Zschäpe und einen unbekannten Mann zurück, der »P46« genannt wird. Ein DNA-Abgleich habe die Beamten aber zu NSU-untypischen Kriminalfällen geführt. Das BKA nimmt das als »ein weiteres Indiz« dafür, daß die DNA von »P46« möglicherweise bei der Herstellung oder Verwendung an die Wattestäbchen kam.
(dapd/jW)
(dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland