-
08.02.2013
- → Ausland
17jährige stirbt nach Vergewaltigung
Johannesburg. Die grausame Vergewaltigung einer 17jährigen mit tödlichem Ausgang hat in Südafrika eine Welle der Empörung ausgelöst. Das Opfer war am Wochenende in Bredasdorp, einer Stadt im Südwesten des Landes, mit schweren Schnittverletzungen auf einem Baugelände gefunden worden. Bevor sie im Krankenhaus starb, konnte die 17jährige noch einen von vermutlich mehreren Tätern identifizieren. Zwei Verdächtige wurden inzwischen festgenommen. Südafrika, wo Gewalt gegen Frauen häufig vorkommt, reagierte schockiert auf diesen besonders brutalen Fall. Laut Statistik wurden in Südafrika im vergangenen Jahr 65000 Fälle sexueller Gewalt bekannt. Die Polizei schätzt aber, daß nur eine von 36 Vergewaltigungen angezeigt wird. In einer wissenschaftlichen Befragung hatte ein Viertel der südafrikanischen Männer eingeräumt, schon einmal eine Frau oder ein Mädchen vergewaltigt zu haben. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland