Zum Inhalt der Seite

OECD kritisiert ­Arbeitsmarktpolitik

Berlin. Deutschland muß nach Einschätzung der Entwicklungsorganisation OECD attraktiver für ausländische Beschäftigte werden. »Der Wohlstand Deutschlands wird in Zukunft wesentlich davon abhängen, ob es dem Land gelingt, trotz seiner alternden Bevölkerung wettbewerbsfähig zu bleiben«, mahnte der stellvertretende Generalsekretär der Organisation, Yves Leterme, am Montag in Berlin.

Aus Ländern außerhalb der EU kämen pro Jahr lediglich 25000 Frauen und Männer zum Arbeiten nach Deutschland. In Australien, Dänemark, Kanada und Großbritannien seien es fünf- bis zehnmal so viel.

(dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 05.02.2013, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!