-
31.01.2013
- → Ausland
ElBaradei fordert nationalen Dialog
Kairo. Im Ringen um ein Ende der politischen Krise in Ägypten hat Oppositionsführer Mohammed ElBaradei die Regierung erneut zu einem nationalen Dialog aufgerufen. ElBaradei forderte am Mittwoch über den Kurznachrichtendienst Twitter Präsident Mohammed Mursi, dessen Kabinett, die Muslimbruderschaft und Salafisten sowie seine eigene Nationale Heilsfront zu Gesprächen auf, um die Gewalt im Land zu stoppen. Am Mittwoch kam es zu Ausschreitungen in Kairo, bei denen laut einem Bericht der Zeitung Al Ahram mindestens zwei Demonstranten erschossen wurden.
(dapd/jW)
(dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland