-
31.01.2013
- → Inland
Schavan hält Fehler für möglich
Hamburg. Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) hat mögliche Fehler in ihrer Doktorarbeit, die derzeit einer Prüfung unterliegt, eingeräumt. Sie könne nicht in Anspruch nehmen, keine Flüchtigkeitsfehler gemacht zu haben. »Aber ich kann in Anspruch nehmen, nicht plagiiert oder gar getäuscht zu haben«, sagte sie dem Zeit-Magazin. In der Debatte dürfe nicht andauernd der Eindruck erweckt werden, »daß Plagiate und Fehler auf der gleichen Ebene liegen«, sagte sie weiter. Vor 33 Jahren habe es noch nicht die technischen Möglichkeiten gegeben, einen Text noch einmal zu überprüfen. (dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland