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24.01.2013
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Generalstreik in Slowenien
Ljubljana. Der angeschlagene slowenische Regierungschef Janez Jansa ist am Mittwoch durch einen Generalstreik weiter unter Druck geraten. Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes gaben die Zahl der Teilnehmer mit 100000 an. Der Ausstand betraf nicht nur die Hauptstadt Ljubljana, sondern auch 14 weitere Städte in dem Staat von rund zwei Millionen Einwohnern. Gegen Jansa laufen Korruptionsermittlungen. Zwei von fünf Parteien der Regierungskoalition fordern deshalb seinen Rücktritt. Von dem Streik am Mittwoch waren Hochschulen, Schulen und Kindergärten ebenso betroffen wie Krankenhäuser und die Zollstationen. An der Grenze nach Kroatien bildeten sich lange Lkw-Staus. Die Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes wollen Stellenstreichungen abwenden, nachdem die Regierung den Staatshaushalt um fünf Prozent kürzte. (AFP/jW)
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