-
24.01.2013
- → Ausland
Jordanier wählten neues Parlament
Amman. Einen Tag nach der Parlamentswahl in Israel hatten die Bürger im benachbarten Jordanien am Mittwoch die Gelegenheit, über ein neues Parlament zu entscheiden. Die Muslimbrüder boykottierten die Abstimmung. Sie kritisieren, daß das Wahlsystem Jordaniens die städtischen Gebiete, in denen sie stark sind, benachteiligt und die ländlichen Regionen bevorteilt. Mehr als zwei Drittel der sieben Millionen Jordanier leben in Städten. Ihre Interessenvertreter werden aber voraussichtlich weniger als ein Drittel der Mandate erringen.
(Reuters/jW)
(Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland