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VS als Terrorhelfer verdächtigt

Berlin. Die Staatsanwaltschaft Gera hat das Thüringer Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) Ende der 1990er Jahre verdächtigt, der Neonaziterrorgruppe »NSU« beim Untertauchen geholfen zu haben. Das sagte der Geraer Oberstaatsanwalt Gerd Schultz am Donnerstag vor dem NSU-Untersuchungsausschuß des Bundestages. Es sei ihnen sehr merkwürdig vorgekommen, daß die sonst so erfolgreiche Zielfahndung des Landeskriminalamts Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe trotz intensiver Spurensuche nicht finden konnte. Schließlich habe die Staatsanwaltschaft einen Brief an die LfV-Spitze geschrieben und darin gefragt, ob sie über Erkenntnisse zum Aufenthaltsort des Trios verfüge oder ob jemand aus dessen Reihen für das LfV arbeite. Daraufhin sei ein Vertreter der Behörde in Gera erschienen und habe alle Fragen knapp mit Nein beantwortet. »So etwas habe ich nie mehr erlebt«, so Schulz. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.01.2013, Seite 1, Inland

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