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Bundeskriminalamt war seit 1998 involviert

Erfurt. Das Bundeskriminalamt (BKA) soll früher als bislang bekannt an der Suche nach der Neonaziterrorzelle NSU beteiligt gewesen sein. Bereits kurz nach dem Abtauchen von Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe 1998 hätten Beamte des BKA Adreß- und Telefonlisten des Trios ausgewertet, berichtete MDR Thüringen am Mittwoch unter Berufung auf Polizei- und Justizakten. Demnach soll sich unter den vom BKA gesichteten Adressen auch der erste Unterschlupf der drei befunden haben.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.01.2013, Seite 2, Inland

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