-
08.01.2013
- → Ausland
US-Regierung weist Vorschläge Assads zurück
Washington. Die US-Regierung hat den jüngsten Vorschlag des syrischen Präsidenten Baschar Al-Assad zur Beilegung des Konflikts in seinem Land zurückgewiesen. Sein Plan habe »jeden Bezug zur Realität verloren«, sagte am Sonntag die Sprecherin des US-Außenministeriums, Victoria Nuland. Assad müsse zurücktreten, um den Weg für eine politische Lösung freizumachen. Zuvor hatte der syrische Präsident in einer Fernsehansprache eine neue Initiative zur Lösung des Konflikts angekündigt, die unter anderem eine neue Verfassung und eine Konferenz zur nationalen Versöhnung vorsieht. (dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland