Zum Inhalt der Seite

Kultusministerin zurückgetreten

Stuttgart. Die baden-württembergische Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer (SPD) ist am Montag zurückgetreten. »Ministerin Gabriele Warminski-Leitheußer hat heute ihren Rücktritt vom Amt der Ministerin für Kultus, Jugend und Sport erklärt«, teilte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) in Stuttgart mit. Warminski-Leitheußer war wegen ihres Führungsstils in den vergangenen Monaten auch in den eigenen Reihen erheblich in die Kritik geraten. Sie begründete ihren Schritt vor allem mit fehlender Unterstützung in der SPD-Fraktion: »In Zeiten großer Veränderungen brauche ich einen uneingeschränkten politischen Rückhalt, um überzeugend gestalten zu können. In den letzten Wochen mußte ich erkennen, daß ich diese Unterstützung insbesondere in der SPD-Fraktion nicht mehr genieße«, sagte die Politikerin am Montag. Auf Warminski-Leitheußer soll der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Andreas Stoch, folgen. (dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 08.01.2013, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!