Zum Inhalt der Seite

Frauen häufiger prekär beschäftigt

Berlin. Der typische »Minijobber« ist weiblich und lebt in Westdeutschland auf dem Land: Dies ergab eine noch unveröffentlichte Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung, so die Welt am Donnerstag. In westdeutschen Bundesländern arbeitet demnach mehr als jede vierte berufstätige Frau in einem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis; der Anteil der Minijobber ist im Westen Deutschlands zudem weit höher als im Osten. In den Landkreisen mit dem höchsten Anteil an Minijobbern seien rund ein Drittel aller Stellen 450-Euro-Jobs.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 04.01.2013, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!