-
04.01.2013
- → Ausland
Chile verfolgt Mörder von Victor Jara
Santiago de Chile. Die chilenische Regierung hat am Mittwoch (Ortszeit) bei den US-Behörden offiziell die Auslieferung des früheren Armeeoffiziers Pedro Barrientos Núñez beantragt. Der Soldat soll am 16. September 1973 unmittelbar an der Ermordung des chilenischen Volkssängers Victor Jara im Stadion von Santiago nach dem Putsch gegen den gewählten sozialistischen Präsidenten Salvador Allende beteiligt gewesen sein. Seit 1990 lebt Barrientos in den USA.
Bereits am 28. Dezember hatte die chilenische Staatsanwaltschaft wegen des Mordes an Jara Haftbefehle gegen insgesamt acht frühere Offiziere erlassen, von denen Medienberichten zufolge vier mittlerweile festgenommen wurden.
(jW)
Bereits am 28. Dezember hatte die chilenische Staatsanwaltschaft wegen des Mordes an Jara Haftbefehle gegen insgesamt acht frühere Offiziere erlassen, von denen Medienberichten zufolge vier mittlerweile festgenommen wurden.
(jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland