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Sanktionen gegen Rebellen im Kongo

New York. Der UN-Sicherheitsrat hat am Montag Sanktionen gegen die Rebellenbewegung M23 in der Demokratischen Republik Kongo verhängt. Das Gremium beschloß zudem Strafmaßnahmen gegen ihre mutmaßlichen ruandischen Verbündeten, die Demokratischen Kräfte für die Befreiung Ruandas (FDLR), wie UN-Diplomaten mitteilten. Damit werden Reise- und Vermögenssperren gegen mit den beiden Gruppen verbundene Individuen und Institutionen verhängt. UN-Experten werfen Ruanda und Uganda vor, die M23-Miliz zu unterstützen. Beide Länder weisen diese Vorwürfe zurück. Bereits im November beschloß der Sicherheitsrat Sanktionen gegen drei M23-Kommandeure, nicht jedoch gegen die Gruppe selbst. In der M23-Miliz sind etwa 1 500 ehemalige Tutsi-Rebellen zusammengeschlossen, die 2009 infolge eines Friedensabkommens in die kongolesische Armee eingegliedert worden waren. Aus Protest gegen ihre schlechten Lebensbedingungen verließen sie im April das Militär jedoch wieder und erhoben die Waffen gegen die Regierung in Kinshasa.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.01.2013, Seite 6, Ausland

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