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Klimakonferenz in Doha beendet

Doha. Mit einer Verlängerung des Kyoto-Protokolls zur Verringerung des Ausstoßes an klimaschädlichen Gasen bis 2020 ist am Samstag die Weltklimakonferenz in Doha beendet worden. Teil des sogenannten Doha-Pakets sind außerdem vage gehaltene Zusagen zur finanziellen Unterstützung ärmerer Länder beim Klimaschutz und eine Verpflichtung, bis 2015 einen neuen Weltklimavertrag auszuhandeln. Umweltverbände äußerten sich enttäuscht. »Das Kyoto-Abkommen ist nur noch eine leere Hülle«, kritisierte der Vorsitzende des Bunds für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Hubert Weiger. Auch der WWF kritisierte die Beschlüsse als inhaltsleer. Die umweltpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Eva Bulling-Schröter, erklärte, die vereinbarten Klima-Ziele bedeuteten Stillstand. Die EU habe in Doha Fortschritte in den Klimaverhandlungen massiv blockiert. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.12.2012, Seite 2, Ausland

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