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Gegen automatische gemeinsame Sorge

Berlin. Mehr als 3000 Unterschriften gegen das von der Bundesregierung geplante schriftliche Schnellverfahren, das im Gesetzentwurf zur Neuregelung des Sorgerechts nicht miteinander verheirateter Eltern vorgesehen ist, hat ein breites Aktionsbündnis aus Fachverbänden im Bundestag eingereicht. Zentrale Forderung des Bündnisses ist, das geplante Verfahren ohne Anhörung der Eltern und des Jugendamtes fallenzulassen. Gerade Konfliktkonstellationen, um die es in der Praxis gehe, werde diese Regelung nicht gerecht, sagte Edith Schwab, Vorsitzende des Verbandes alleinerziehender Mütter und Väter e.V. (VAMV). Zur Sicherstellung des Wohls des Kindes müsse es weiterhin eine echte Einzelfallprüfung geben. (jW)

www.vamv.de
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.11.2012, Seite 15, Feminismus

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