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Hamburg: Kurden im Hungerstreik

Hamburg. In Hamburg setzen sechs Kurdinnen und Kurden ihren Hungerstreik in der St. Georgskirche (Kirchhof 19, Nähe Hauptbahnhof) fort. Ihre Aktion, begonnen am 8. November, steht im Zeichen der Solidarität mit Tausenden Hungerstreikenden in der Türkei, die das Ende der Isolationshaft des PKK-Vorsitzenden Abdullah Öcalan fordern. Gemeinde, Kirchenkreis und Nordkirche zeigten Verständnis für die Hungerstreikenden. »Wir schicken sie nicht weg«, erklärte Remmer Koch, Sprecher des Kirchenkreises Hamburg-Ost, am Montag in einer Erklärung. »Wir geben ihnen Gelegenheit, ihrer Forderung nach Einhaltung der Menschenrechte Gehör zu verschaffen.«

(jW)
junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.11.2012, Seite 4, Inland

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