Zum Inhalt der Seite

Berlin: Hakenkreuze an Moschee

Berlin. Ein Gebäude im Stadtteil Gesundbrunnen, in dem sich auch eine Moschee befindet, ist in der Nacht zum Sonntag von Unbekannten mit zwei Hakenkreuzen beschmiert worden. Zudem wurde die in der Nähe befindliche Werbetafel einer muslimischen Fleischerei mit Schriftzügen in der gleichen Farbe beschmutzt. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen, wie eine Polizeisprecherin mitteilte. Entdeckt worden waren die Schmierereien an der Tür zur Al-Rahman-Moschee in der Tromsöer Straße 6 kurz nach drei Uhr von einem 30jährigen Anwohner. Alarmierte Polizisten beseitigten die Farbe. Ermittelt wird wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Sachbeschädigung. (dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 29.10.2012, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!