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Japan: Probleme mit AKW-Kühlwasser

Tokio. Gut anderthalb Jahre nach der Katastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima hat die Betreiberfirma Tepco zunehmend Mühe, Zigtausende Tonnen hochgradig verstrahltes Kühlwasser unterzubringen. »Unser Gelände ist begrenzt, und irgendwann geht uns der Lagerraum aus«, sagte der Leiter der Wasseraufarbeitung, Yuichi Okamura. Derzeit lagern rund 200000 Tonnen kontaminiertes Wasser in mehr als 300 Tanks auf dem Gelände. Tepco erwartet, daß sich die Menge innerhalb der nächsten drei Jahre mehr als verdreifacht. Außenstehende Fachleute befürchten, daß durch undichte Stellen verstrahltes Wasser ins Grundwasser sickert.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.10.2012, Seite 6, Ausland

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