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Fußball

Kölner Kackstifte

Köln. Der Trainer des Zweitligisten 1. FC Köln, Holger Stanislawski, sieht die Begeisterung der Fans als Bürde für einige seiner Spieler: »Wenn 45000 Zuschauer das ›Köln-Lied‹ singen, dann geht auch mal der Kackstift«, erklärte Stanislawski einem Bezahl-TV-Sender. »Aber ich glaube, daß die Zuschauer spüren, daß da eine echte Mannschaft auf dem Platz steht.« In der Tabelle »stehen« die Kackstifte zur Zeit übrigens echt nur auf Rang 13. (sid/jW)

Affäre Stinkefinger

Zürich. Die FIFA hat ein Ermittlungsverfahren gegen Ottmar Hitzfeld (Foto) eingeleitet. Der Schweizer Nationaltrainer hatte dem spanischen Schiedsrichter des WM-Qualifikationsspiels gegen Norwegen am Freitag (1:1) den Mittelfinger gezeigt. Später erklärte Hitzfeld, die Geste habe ihm selbst gegolten. Er hat nun zehn Tage Zeit, dem Weltverband seine Version darzulegen. (sid/jW)

Schmunzelmonster

Berlin. Der Berliner FC Dynamo empfängt am Samstag in der fünften Liga die Stadtrivalen von Lichtenberg 47. Deren Stadion liegt dicht bei der ehemaligen Stasi-Zentrale in der Normannenstraße. Auf Plakaten, mit denen der BFC für das Heimspiel wirbt, grüßt Erich Mielke von der Tribüne. »Diesen Weg mußte schon Erich machen«, steht darunter. »Die Normannenstraße kommt ins Sportforum.« Gegenüber Bild erklärte BFC-Sportdirektor Jörn Lenz: »Die meisten Leute werden darüber schmunzeln.« (sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.10.2012, Seite 16, Sport

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