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Hartz IV: Strom soll bezahlt werden

Berlin. Wegen der steigenden Strompreise treten der Paritätische Wohlfahrtsverband und der Deutsche Mieterbund gemeinsam für höhere staatliche Zuschüsse für Einkommensschwache ein. Die »Preisexplosion auf dem Energiemarkt wurde bei der Berechnung der Leistungen für Familien in Hartz IV bisher in keiner Weise angemessen berücksichtigt«, sagte Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, am Donnerstag in Berlin. Beide Verbände fordern, dass die Stromkosten von Hartz-IV-Empfängern in tatsächlicher Höhe übernommen werden. Zudem soll das Wohngeld für Haushalte knapp oberhalb der Grundsicherungsgrenze von 120 auf 160 bis 180 Euro steigen.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.10.2012, Seite 4, Inland

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