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Koppruch tot

Der Hamburger Musiker, Sänger und Künstler Nils Koppruch ist tot. Er starb in der Nacht zu Mittwoch, wie das Hamburger Abendblatt meldet. Koppruch hatte Koch gelernt, Germanistik studiert und mit seiner Band Fink wie sonst kaum jemand in der BRD eine leicht ironisch gebrochene Folk-, Blues- und Country-Melancholie entwickelt – Americana aus Mitteleuropa. »In Ermangelung akzeptabler Popmusiktraditionen erfinde ich meine eigene Volksmusik« hat er mal der Zeit erzählt. Fink wurde 2006 aufgelöst, es erschienen Soloalben von Koppruch und im August diesen Jahres das sehr elegant rockige Debüt seiner neuen Band Kid Kopphausen, die er mit dem 15 Jahre jüngeren Songwriter aus dem Rheingau Gisbert zu Knyp­hausen gegründet hatte. »Traurig ist es auf der Welt, es müßte anders sein«, hat Nils Koppruch gesungen. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.10.2012, Seite 13, Feuilleton

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