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Tunesiens Präsident entschuldigt sich

Tunis. Tunesiens Präsident Moncef Marzouki hat sich bei einer von Polizisten vergewaltigten Frau im Namen des Staates entschuldigt. Der Staatschef habe sie empfangen und ihr seine »umfassende Sympathie« ausgedrückt, teilte das Präsidialamt Ende vergangener Woche mit. Er habe die Tat verurteilt. Daß andere Beamte die beschuldigten Polizisten nicht gedeckt hätten, sei aber ein positives Zeichen, sagte Marzouki.

Nach Angaben des Innenministeriums hatten die Polizisten die Frau und ihren Verlobten Anfang September in einer »unmoralischen Position« in ihrem Auto vorgefunden. Zwei der Beamten vergewaltigten die Frau anschließend (jW berichtete). (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.10.2012, Seite 15, Feminismus

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