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Credit Suisse im Visier der US-Justiz

New York. Die Credit Suisse ist informierten Kreisen zufolge als weitere Bank im Zusammenhang mit der Hypothekenkrise in den USA ins Visier der Justizbehörden geraten. Nach der Klage gegen den einheimischen Branchenriesen JP Morgan Chase hätten US-Behörden auch eine Untersuchung gegen die Schweizer Großbank eingeleitet, sagten mit der Sache vertraute Personen am Donnerstag (Ortszeit). Dabei handle es sich unter anderem um das Justizministerium und die New Yorker Generalstaatsanwaltschaft.

Im Zentrum der Untersuchungen stünden mit Hypotheken besicherte Wertpapiere, die die zweitgrößte Schweizer Bank zu Paketen geschnürt und verkauft hatte – also jene »Finanzprodukte«, die die anhaltende Krise 2007 ausgelöst hatten. Aus Klageschriften geht hervor, daß Pensionskassen und Versicherer Credit Suisse vorwerfen, die Qualität der Hypotheken falsch wiedergegeben zu haben. Die Bank wollte sich zu dem Thema genausowenig äußern wie das US-Justizministerium und die Generalstaatsanwaltschaft. (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.10.2012, Seite 9, Kapital & Arbeit

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