-
05.10.2012
- → Kapital & Arbeit
Nahrungspreise weltweit hoch
Paris. Die Preise für Lebensmittel sind nach zwei Monaten Stillstand im September wieder angestiegen. Sie kletterten weltweit um 1,4 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie die UN-Welternährungsorganisation FAO am Donnerstag mitteilte. Besonders Getreide, Fleisch und Molkereiprodukte kosteten mehr. Zucker und Öl seien dagegen billiger geworden. Im Vergleich zum September 2011 waren Lebensmittel laut FAO aber noch vier Prozent billiger; die Preise lägen zudem deutlich unter dem Rekordniveau vom Februar 2011.
Für die sogenannten Low-Income Food-Deficit Länder – also relativ arme Staaten, die sich nicht selbst mit Nahrungsmittel versorgen können – rechnet die FAO mit deutlich höheren Importkosten für Getreide. In der Saison 2012/2013 müßten sie vermutlich umgerechnet 36,5 Milliarden US-Dollar (28,28 Milliarden Euro) dafür ausgeben, prognostizierte die Organisation – obwohl sie in diesen Ländern mit einer Rekordernte rechnet. Grund seien die Ernteausfälle durch Dürren in wichtigen Anbauregionen wie den USA, Europa und Zentralasien. (AFP/jW)
Für die sogenannten Low-Income Food-Deficit Länder – also relativ arme Staaten, die sich nicht selbst mit Nahrungsmittel versorgen können – rechnet die FAO mit deutlich höheren Importkosten für Getreide. In der Saison 2012/2013 müßten sie vermutlich umgerechnet 36,5 Milliarden US-Dollar (28,28 Milliarden Euro) dafür ausgeben, prognostizierte die Organisation – obwohl sie in diesen Ländern mit einer Rekordernte rechnet. Grund seien die Ernteausfälle durch Dürren in wichtigen Anbauregionen wie den USA, Europa und Zentralasien. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit