Zum Inhalt der Seite

Taiwan unterstützt China im Inselstreit

Tokio. Im Inselstreit zwischen China und Japan hat sich am Freitag ein taiwanisches Schiff der chinesischen Protestflotte vor dem Archipel angeschlossen. Das Schiff wurde von der japanischen Küstenwache 44 Kilometer vor Uotsurijima, der größten Insel der Gruppe, gesichtet. Ein Sprecher der Küstenwache sagte, das Schiff sei gewarnt worden, nicht in japanische Hoheitsgewässer einzudringen. Die Besatzung habe dagegen die Küstenwache aufgefordert, sich ihnen nicht in den Weg zu stellen. Auf Transparenten an Bord sei »Schützt Diaoyu« und »Holt Diaoyu zurück« zu lesen, erklärte die Küstenwache. In China werden die Inseln Diaoyu genannt, in Japan heißen sie Senkaku. Wie die japanische Küstenwache weiter mitteilte, kreuzten 13 chinesische Schiffe in der Nähe der Inseln, darunter Schiffe der See- und Fischereibehörden. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 22.09.2012, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!