-
19.09.2012
- → Inland
Forscherinnen weiter in der Minderheit
Bonn. Frauen sind in Wissenschaft und Forschung weiter unterrepräsentiert. Obwohl 2010 rund 44 Prozent der Promotionen von Frauen erreicht wurden, waren es bei den Professuren nur 19 Prozent, wie die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz am Dienstag in Bonn mitteilte. In außeruniversitären Forschungsorganisationen sei von 1992 bis 2011 der Anteil von Frauen in Führungspositionen von zwei auf zwölf Prozent gestiegen. Der Erhebung zufolge sinkt die Quote der lehrenden Frauen an Hochschulen mit der Höhe der Besoldungsgruppe. Während er bei Juniorprofessuren noch rund 38 Prozent ausmachte, betrug er bei den C4/W3-Professuren nur noch 14,6 Prozent.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland